Digitale Bildung mit dem Projekt „Interaktiver Museumsführer“

Schüler aus sieben europäischen Ländern gestalten gemeinsam einen interaktiven Museumsführer innerhalb eines Erasmus+-Projektes.

Regelmäßig treffen sie sich in einem der Teilnehmerländer, um mit den Geräten, die sie täglich bei sich tragen, interessantes Material über Museen zu entwickeln. Während sie bei Gastfamilien wohnen, arbeiten sie in gemischten Gruppen an von ihnen selbst ausgewählten Orten.

Praktische Museumspädagogik, lebendiger Fachunterricht und moderner Sprachunterricht ermöglichen es den Jugendlichen, mit Handy, Tablet und Computer gemeinsam interaktive Materialien zu erarbeiten, die von anderen Schülern, Museumsbesuchern und Sprachlernern für die eigene persönliche und schulische  Weiterentwicklung genutzt werden können.

Während der Treffen vor Ort besuchten die Schüler gemeinsam von ihnen ausgewählte Museen. Mit großer Begeisterung erkundeten sie diese außerschulischen Lernorte. Durch die intensive Zusammenarbeit, gemeinsame Unternehmungen und das Leben in der Gastfamilie entstanden neue internationale Freundschaften, interkulturelle Kompetenzen wurden gestärkt und die europäische Idee praktisch erlebt.

Die Lehrer haben in diesem Projekt erleben dürfen, wie die Schüler sich sicher in anderen Kulturen bewegen und sich in ihnen fremden Sprachen austauschen können. Durch die Arbeit in den Museen war der Rahmen gegeben, über den die Schüler sich austauschen mussten, um zu Ergebnissen zu kommen. Aber auch die Lehrer pflegen nicht nur dann gute Kontakte untereinander wenn sie sich treffen. Ständiger Austausch, der auch weit über das Projekt hinaus geht, ist ein weiteres Ergebnis.